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Ausgleichende Gerechtigkeit?

Rachenarrative im Rape-and-Revenge-Film

Christine Künzel

Unter dem Genre „Rape-and-Revenge“ werden Filme zusammengefasst, in denen eine Rachehandlung als Reaktion auf sexualisierte Gewalt dargestellt wird. Bisher zeichneten sich Rape-and-Revenge-Filme vor allem durch die Darstellung von Racheakten in Form von extremen Gewaltexzessen mit Tötungsabsicht aus. In jüngerer Zeit sind jedoch komplexere und subtilere Racheszenarien entstanden. Der Beitrag stellt drei Filmbeispiele vor, die das stereotype Rape-and-Revenge-Narrativ auf unterschiedliche Weise durchkreuzen und alternative Szenarien entwerfen. 

Printausgabe mediendiskurs: 29. Jg., 2/2025 (Ausgabe 112), S. 28-31

Vollständiger Beitrag als:

Das Label „Rape and Revenge“ wurde zunächst in den Filmwissenschaften geprägt, um ein Genre von Filmen zu bezeichnen, in denen eine Rachehandlung als Reaktion auf eine Vergewaltigung dargestellt wird.1 Es handelt sich dabei um ein Subgenre des sogenannten Vigilante-Films2, in dessen Zentrum eine (zumeist männliche) Rächerfigur oder ‑instanz steht. Rache wird hier im Sinne von „selfhelp justice“ (Robson 2024, S. 103) als eine Form der Kritik und des Korrektivs an bestehenden (dysfunktionalen) Strafrechtsnormen und ‑praxen verstanden. 

Spätestens mit Laura Mulveys Aufsatz Visual Pleasure and Narrative Cinema (1975) geriet das Genre des Rape-and-Revenge-Films in den Fokus feministischer Kritik (vgl. Reifenberger 2013, S. 45). Die Kritik richtete sich gegen bestimmte Inszenierungsweisen von Vergewaltigungsszenen, bei denen eine „sadistisch-lustvolle Rezeption von Darstellungen männlicher sexualisierter Gewalt gegen Frauen“ (ebd., S. 46) im Vordergrund stehe. Im Fokus standen und stehen Filme, die sich auf der Grenze oder jenseits der Grenze zur Gewaltpornografie bewegen, sogenannte Exploitationfilme, die aus der expliziten Darstellung von Sex und Gewalt ein „Höchstmaß an visuellen Schauwerten beziehen“ und „möglichst viele Gelegenheiten […] für die Darstellung von Nacktheit, Folter, Vergewaltigung und Exekution bieten“ (Stiglegger 2011, S. 186).
 


Was soll bei der Vergeltung einer Vergewaltigung genau vergolten werden? Worauf bezieht sich die Rachehandlung?“



Bei einer Vergewaltigung (ob vaginal, oral oder anal) handelt es sich um eine besonders gravierende Erfahrung der Verletzlichkeit, die – im Gegensatz zu einer rein äußerlichen Körperverletzung – in der Verletzung der psychophysischen Integrität besteht. 

„Das gewalttätige Eindringen in das Innere des Körpers bedeutet den schwersten denkbaren Angriff auf das intimste Selbst und die Würde des Menschen und ist in aller Regel ein Kennzeichen schwerer Folter. […] Es bewirkt körperlichen Schmerz, den Verlust der Selbstbestimmung über den eigenen Körper“ (Seifert 1993, S. 89). 

Wenn sich der Gedanke an Rache aus einer Kombination der Erfahrung von Schmerz und Unrecht ergibt (vgl. Bernhardt 2021, S. 80), dann stellen sich folgende Fragen: Was soll bei der Vergeltung einer Vergewaltigung genau vergolten werden? Worauf bezieht sich die Rachehandlung? 

Bisher zeichneten sich Rape-and-Revenge-Filme vor allem durch die Darstellung von Racheakten in Form von extremen Gewaltexzessen mit Tötungsabsicht aus. In jüngerer Zeit werden jedoch wesentlich komplexere und subtilere Racheszenarien entworfen, die sich aus einer feministisch-kritischen Perspektive sowohl mit den psychophysischen Folgen sexualisierter Gewalt als auch mit den Ideologien, den gesellschaftlichen Strukturen und rechtlichen Grundlagen befassen, die bis heute dem Mythos folgen, dass sexualisierte Gewalt ein individuelles und nicht ein gesellschaftliches Problem darstelle. Es handelt sich dabei um Gegenentwürfe zu fragwürdigen Vorstellungen von weiblichem Empowerment, Gerechtigkeit und Vergeltung in konventionellen Rape-and-Revenge-Filmszenarien und um Impulse für eine Politisierung des Genres. Im Folgenden werden drei Filmbeispiele vorgestellt, die das stereotype Rape-and-Revenge-Narrativ auf unterschiedliche Weise durchkreuzen und alternative Szenarien entwerfen. 
 

Trailer Top of the Lake (polyband, 15.10.2013)



Zwischen Strafrecht und Selbstjustiz 

Lange vor der #MeToo-Debatte unternimmt Jane Campion mit den beiden Staffeln der Miniserie Top of the Lake (2013; Regie: Jane Campion/Garth Davis) einen Versuch, die komplexen gesellschaftlichen Strukturen darzustellen, die sexualisierte Gewalt ermöglichen, fördern und deren Sanktionierung verhindern (Stichwort: Rape Culture).3 

Nachdem die Protagonistin Robin Griffin (Elisabeth Moss) im Alter von 15 Jahren von drei Männern vergewaltigt worden ist4, verlässt sie Neuseeland. Als sie nach vielen Jahren zu ihrer kranken Mutter in die neuseeländische Gemeinde Toplake zurückkehrt, ist sie Detective beim Police Department in Sydney. Wie man im Laufe der ersten Staffel erfährt, ist sie Expertin für Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen. So scheint sie ihren Weg gefunden zu haben, die Erfahrung sexualisierter Gewalt in den Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Verfolgung und Verurteilung von Sexualstraftäter*innen zu kanalisieren. Ihr Vorgesetzter Sergeant Al Parker scheint darauf anzuspielen, als er sie fragt, ob sie eine Art „Racheengel“ sei. In einem Gespräch mit Parker erfährt sie, dass ihre Vergewaltiger damals lediglich eine „ordentliche Abreibung“ von den zuständigen Polizeibeamten bekamen (ein Akt von Selbstjustiz!), jedoch kein offizielles Strafverfahren eingeleitet wurde. Als Robin eines Abends in einer Bar einem ihrer damaligen Vergewaltiger gegenübersteht und er sie bewusst provoziert, rastet sie aus, zerbricht eine Flasche und verletzt ihn damit. Durch diesen Akt der Selbstjustiz im Sinne einer verspäteten Rache disqualifiziert sich Robin als Strafverfolgerin und wird für eine Weile suspendiert. 

Verwoben ist dieser Handlungsstrang mit dem Fall der 12-jährigen Tui, Tochter des Drogenbosses Matt Mitcham, die vergewaltigt wurde und schwanger ist. Robin setzt alles daran, den bzw. die Täter zu identifizieren, die Tui das angetan haben. Und auch dieser Strang endet mit einem Akt der Selbstjustiz: Tui erschießt ihren Vater, als der nach der Geburt ihr Kind und damit das einzige Beweismittel für die Vergewaltigung seiner eigenen Tochter beseitigen will. Robin gelingt es schließlich im Zuge der Aufklärung dieses Falles, einen Ring Pädokrimineller aufzudecken, deren Drahtzieher Police Sergeant Al Parker ist. 

In der zweiten Staffel China Girl (2017; Regie: Jane Campion/Ariel Kleiman) setzt sich der Rape-and-Revenge-Topos fort, man könnte sogar von einer Genealogie der Rache sprechen. Als Robin wieder in Sydney ist und Kontakt zu ihrer inzwischen 17-jährigen Tochter sucht, die sie zur Adoption freigegeben hatte, bekennt Tochter Mary ihr gegenüber, sie sei „born to revenge“, und bietet Robin an, sich stellvertretend für deren Vergewaltigung zu rächen: „Wenn duʼs willst, bring ich ihn für dich um.“ 

Top of the Lake kann bis heute als eine der komplexesten Auseinandersetzungen mit dem Rape-and-Revenge-Topos betrachtet werden.5 Campion gelingt es, die gesellschaftlichen Strukturen und Mechanismen sichtbar zu machen, die Rape Culture kennzeichnen und Präventionsmaßnahmen sowie eine konsequente strafrechtliche Verfolgung sexualisierter Gewalt verhindern. Indem die Protagonistin zugleich Opfer und Vertreterin des Rechtsstaates ist, oszilliert sie zwischen Recht und Rache, Justiz und Selbstjustiz.
 

Trailer Alles ist gut (NFP Kino, 12.09.2018)



Ausgleichende Gerechtigkeit? 

Ebenfalls vor der #MeToo-Debatte legte Eva Trobisch mit ihrem Regiedebüt Alles ist gut (2018) einen Film vor, der sich einem Rachenarrativ auf den ersten Blick strikt zu verweigern scheint. 

Janne (Aenne Schwarz), die von Martin (dem Schwager eines Freundes) nach einem Klassentreffen vergewaltigt wurde, ist offenbar nicht daran interessiert, diesen anzuzeigen oder sich an ihm zu rächen, obwohl sie wahrscheinlich schwanger von ihm ist (sie entscheidet sich für einen Abbruch). Sie erzählt ihrem Partner nichts davon, vertraut sich lediglich ihrer Mutter an. Janne will die Sache offenbar mit sich selbst ausmachen und redet sich ein, „alles sei gut“, doch wirkt sie z. T. abwesend und erleidet emotionale Zusammenbrüche, wenn sie allein und unbeobachtet ist. 

Als Martin ihr irgendwann im Verlagsgebäude, in dem beide arbeiten, gegenübersteht und sie fragt, wie es ihr gehe, dreht Janne die Vergewaltigungssituation in einer Art von Re­enactment (Re-Empowerment?) um. Sie fasst Martin in den Schritt („Soll ich dich mal ein bisschen anfassen?“), der sich – wie sie damals – mit „Lass das“ und „Hör auf“ wehrt. Als Janne nicht aufhört, kommt es zu einem Gerangel, Martin verlässt das Büro. Am nächsten Tag erfährt Janne, dass Martin in der Nacht einen schweren Autounfall hatte und auf der Intensivstation liegt.

Der Film endet damit, dass Janne in der U-Bahn sitzt (vielleicht auf dem Weg ins Krankenhaus zu Martin? Das bleibt offen). Diese Wendung am Ende des Films scheint darauf anzuspielen, dass es so etwas wie eine ausgleichende übersinnliche Gerechtigkeitsinstanz gibt (Karma), durch die ungesühntes Unrecht ausgeglichen bzw. „gerächt“ wird. Für diese These gibt es ein weiteres Indiz: Vor der Vergewaltigungsszene begegnen Janne und Martin auf dem Weg zu ihrem Elternhaus einer schwarzen Katze. Martin: „Achtung, Katze.“ Janne: „Die ist auch noch schwarz.“ Martin: „Ich hab’ sie im Griff. Aber Schiss hab’ ich auch ein bisschen.“ 
 

Trailer Promising Young Woman (Focus Features, 09.10.2020)



Rache um den Preis des eigenen Lebens? 

Nicht nur im Film, sondern auch in zahlreichen Gegenwartsromanen lässt sich ein Trend zu Erzählungen beobachten, in denen die Protagonistinnen nach einer Vergewaltigung eine pädagogische Strategie verfolgen, um den Tätern eine Lektion zu erteilen (vgl. Künzel 2024). Diese sollen sich explizit zu ihrer Tat (einer Vergewaltigung) bekennen und sich mit den Folgen für die Betroffenen auseinandersetzen. Ein Beispiel dafür ist der Film Promising Young Woman (2020; Regie: Emerald Fennell). Peter Robson (2024, S. 115) bezeichnet den Film als „moral reeducation tale“. Die Protagonistin Cassandra Thomas alias „Cassie“ (Carey Mulligan) befindet sich auf einer radikalen pädagogischen Mission, nachdem sie erleben musste, wie sich ihre beste Freundin Nina nach einer Vergewaltigung das Leben nahm. Dabei verfolgt sie zwei Strategien: Zum einen möchte sie Männern eine Lektion erteilen, die die hilflose Lage betrunkener Frauen ausnutzen, um gegen deren Willen Sex mit ihnen zu haben. Zum anderen entwickelt sie einen Plan, um den Vergewaltiger ihrer Freundin zu überführen und deren Tod somit zu rächen. 

Zwar gelingt es Cassie, den Vergewaltiger durch eine List zu überführen, doch um den Preis ihres eigenen Lebens. Letztendlich wird der Täter Al Monroe nicht wegen des Sexualdelikts verhaftet, sondern wegen des Mordes an Cassie – und die anderen an der Vergewaltigung von Nina beteiligten Männer gehen straffrei aus. Entsprechend stieß die Schlusswendung des Films auf ein geteiltes Echo. Auf der einen Seite wird der Film als „provocative feminist subversion of the rape-revenge genre“ (Benson-Allott 2021) betrachtet. Sabine Sielke argumentiert, dass es gerade die Ambivalenz des Endes sei, die den Film auszeichne. Die vermeintliche Tragik des Aktes der Selbstaufopferung von Cassies „suicidal crusade“ werde durch eine Wendung ins Parodistische im Film relativiert (vgl. Sielke 2024, S. 214). 

Mit der Inkaufnahme des eigenen Todes bewegt sich der Film allerdings auf der Grenze zu einem Rache-Suizid-Szenario, welches ebenfalls zum Repertoire des Rape-and-Revenge-Genres zählt. Mit der Schnittstelle von Rache und Suizid befassen sich u. a. die Serien Big Little Lies (2017–2026) und 13 Reasons Why (Tote Mädchen lügen nicht, 2017–2020). Sarah K. Becker merkt dazu kritisch an, dass durch die Überlagerung von Rache und Suizid nicht allein das Potenzial von Rape-and-Revenge-Narrativen als Ermächtigungsfantasien geschmälert, sondern zugleich suggeriert werde, dass ein Suizid die einzige Möglichkeit der Rückgewinnung von Kontrolle biete (vgl. Becker 2024, S. 156). 

Die neueren filmischen Produktionen bereichern das Rape-and-Revenge-Genre insofern, als sie sich von konventionellen Szenarien lösen, diese z. T. zwar zitieren, jedoch aus feministischer Perspektive überschreiben, konterkarieren oder parodieren. Das erzählerische Spektrum des Rape-and-Revenge-Topos oszilliert dabei zwischen Selbstjustiz, Coping-Strategie und pädagogischer Mission.
 

Anmerkungen:

Heller-Nicholas (2011, S. 13–17) sieht Anfänge des Genres bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren. Bis heute beschränkt sich die Formulierung in einem heteronormativen Sinne weitestgehend auf die Vergewaltigung einer als weiblich markierten Person durch einen bzw. mehrere als männlich markierte Täter. 

Der Begriff leitet sich vom lateinischen „vigilantia“ (Wachsamkeit, Fürsorge) ab. 

Unter Rape Culture versteht man Ideologien, Strukturen sowie auch gesellschaftliche Ordnungen und rechtliche Grundlagen, die verschiedene Formen sexualisierter Gewalt ermöglichen, unterstützen und wenig zur Prävention und Sanktionierung derselben beitragen (vgl. Willumsen Laake/Calkins 2017, S. 1402). 

Aus der Vergewaltigung folgte eine Schwangerschaft.

Der Vorteil einer Serie besteht darin, dass hier mehr Raum für die Darstellung komplexer Strukturen und Charaktere zur Verfügung steht. 

 

Literatur:

Becker, S. K.: Rape/Revenge/Suicide. Zum Verhältnis von Fremd- und Autoaggression in Big Little Lies und 13 Reasons Why. In: C. Künzel/M. Bolz (Hrsg.): Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive. Göttingen 2024, S. 141–158

Benson-Allott, C.: Promising Young Woman‘ confuses viewers. That’s what makes it brilliant. In: The Washington Post, 24.04.2021. Abrufbar unter: https://www.washingtonpost. com (letzter Zugriff: 31.08.2025) 

Bernhardt, F.: Rache. Über einen blinden Fleck der Moderne. Berlin 2021

Heller-Nicholas, A.: Rape Revenge Films. A Critical Study. Jefferson 2011 

Künzel, C.: Rape-and-Revenge: Zwischen Selbstjustiz, Coping-Strategie und pädagogischer Mission. Eine Einführung. In: C. Künzel/M. Bolz (Hrsg.): Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive. Göttingen 2024, S. 11–28

Mulvey, L.: Visual Pleasure and Narrative Cinema [1975]. In: A. Jones (Hrsg.): The Feminism and Visual Culture Reader. Abingdon/New York 2006, S. 44–53 

Reifenberger, J.: Girls with Guns. Rape & Revenge Movies: Radikalfeministische Ermächtigungsfantasien? Berlin 2013

Robson, P.: From Bloodbaths to Parody: Western Cinemaʼs Uneasy Relationship with Rape-Revenge Themes – a fresh approach? In: C. Künzel/M. Bolz (Hrsg.): Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive. Göttingen 2024, S. 103–122

Seifert, R.: Krieg und Vergewaltigung. Ansätze zu einer Analyse. In: A. Stiglmayer (Hrsg.): Massenvergewaltigung. Krieg gegen die Frauen. Frankfurt am Main 1993, S. 87–112

Sielke, S.: Return with a Vengeance? The Serial Debate on Sexual Harassment and Sexual Violence, or: Whatʼs New About #MeToo – and What Film Can (Still) Do. In: C. Künzel/M. Bolz (Hrsg.): Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive. Göttingen 2024, S. 211–231

Stiglegger, M.: Exploitationfilm. In: T. Koebner (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Films. Stuttgart 20113, S. 186–187

Willumsen Laake, A. L./Calkins, C.: Rape Culture. In: Kevin L. Nadal (Hrsg.): The SAGE Encyclopedia of Psychology and Gender (4 Bände). Los Angeles 2017, S. 1402–1405 (Band 3)