Gewaltfilme als Angsttraining
Kontrollierbare Angstreize simulieren den Umgang mit realen Ängsten
Joachim von Gottberg
im Gespräch mit
Peter Vitouch
In bestimmten Entwicklungsphasen setzen sich manche Jugendliche freiwillig extremen Angstsituationen aus: Actionfilme, Horrorfilme sind vor allem bei männlichen Jugendlichen während und kurz nach der Pubertät gefragt. Kinder gruseln sich mit Vorliebe bei Märchenfilmen, die aber auch so manchem Erwachsenen einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Über die Gründe sprach tv diskurs mit Peter Vitouch, zur Zeit des Interviews Professor für Psychologie an der Universität Wien und Leiter des Ludwig-Bolzmann-Institutes für empirische Medienforschung.
Printausgabe tv diskurs:
1.
Jg., 2/1997
(Ausgabe
2), S. 40-49
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