Spieglein, Spieglein in der Hand
Körperwahrnehmungsstörung und „ihre“ Medien
Ob auf Instagram oder TikTok (oder X …): Die Begegnung mit medial vermittelten Körperbildern ist unumgänglich. Dabei sind uns diese Körper eigentlich unangenehm: Stets sind sie schöner, schlanker oder muskulöser als unser eigener. Wir sind gefangen in einer ewigen Vergleichsschleife, in der nicht nur der fremde Körper immer besser als unserer ist; auch der eigene wird uns fremd, erweist sich sogar als gestört. Dieses Verhältnis zeitigt Effekte, auf die auch die moderne Psychologie reagiert: Unter Schlagworten wie „Körperwahrnehmungsstörung“, „Körperschematastörung“ oder „Body Dysmorphic Disorder“ (BDD) listet sie Ensembles von Phänomenen, die auf habituelle Einschränkungen, soziale Hemmnisse und gestörte Abläufe im Alltag verweisen, sobald sich ein pathologisches Verhältnis der Patient:innen zu ihren Körpern herausgebildet habe. Doch was heißt das eigentlich, und gibt es den Körper jemals nicht-gestört?
Die (Un-)Möglichkeit, von Körpern zu sprechen
Vom Körper zu sprechen heißt, über das „genaue Gegenteil einer Utopie“ zu sprechen, wie sich mit Michel Foucault sagen ließe. Der eigene Körper und dessen Bilder drängen sich uns jeden Morgen beim Blick in den Spiegel förmlich auf. Doch dieser Körper, jeder Körper, unterliegt einer medialen Bedingtheit, wie der Philosoph und Historiker in seinem Radiobeitrag Der utopische Körper vom Dezember 1966 nahelegt:
Ich weiß, was es heißt, von jemandem anderen angeschaut und von Kopf bis Fuß gemustert zu werden. […] Ich weiß, was es heißt, nackt zu sein. Und zugleich ist dieser doch so sichtbare Körper gleichsam in einer Unsichtbarkeit gefangen, von der ich ihn niemals zu befreien vermag. Diesen Schädel, die Rückseite meines Schädels, kann ich zwar mit den Fingern ertasten, aber sehen kann ich ihn nicht.“ (Foucault 2005, S. 25 f.)
Foucault gilt der Körper deshalb als „ein Fantom, das nur der Spiegelwelt mit ihren Trugbildern angehört, und das auch nur in Bruchstücken“ – und genau darin besteht die Pointe des Textes: Was er im außerliterarischen Raum bestreitet, vollzieht er zugleich im und als Text: Er macht Körperanschauung anschaulich. Gleichzeitig bleibt in dem gerade zitierten Radiobeitrag das Paradigma der Wahrnehmung bzw. der medialen Vermittlung von Körpern weitgehend im Hintergrund. Eine Untersuchung dieses Verhältnisses mag jedoch aufschlussreich sein, und ganz besonders bietet sich für eine solche Untersuchung die Literatur an.
Literarische Szenen
In literarischen Szenen gestörter Körperwahrnehmung verdichtet sich diese Konstellation – also die der medialen Vermitteltheit des Körpers. Ob in Mela Hartwigs Aufzeichnungen einer Häßlichen (1928), in denen sich der Körper der Protagonistin in den Spiegelszenen regelrecht zu verformen und sogar aufzulösen droht; ob in Benjamin von Stuckrad-Barres Remix (1999), dessen autofiktionaler Erzähler die Kontrolle über den eigenen Körper angesichts einer unkontrollierbaren Medienlandschaft nur noch durch bulimische Attacken zu bewahren weiß; oder die Figuren in Rhea Krčmářovás Monstrosa (2023), die als Insass:innen einer Klinik für Essgestörte vor allem mit dem Abgleich ihres Körperselbsts mit den verzerrten Vorgaben der sozialen Medien zu kämpfen haben – sie alle sind in einem intermedialen Spannungsfeld zu verorten, das den Körper nicht einfach „sein lässt“. Es sind gerade literarische Verarbeitungen, die diese Konfiguration durchspielen und die „ihre“ Körperwahrnehmungsstörungen jeweils anders verarbeiten, sofern sie in historisch bedingt anderes gelagerte Mediensettings eingebettet sind.
Dabei sagen Szenen dieser Art zweierlei aus: einerseits etwas über die Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen Körper überhaupt wahrnehmbar werden, von welchen medialen Konflikten diese Szenen geprägt sind und welche Effekte diese auf den Körper und „sein“ Subjekt haben. Andererseits öffnen diese Szenen aber auch einen Raum, der hinter den Dressurregimes moderner Körper aufscheint: Literarische Szenen gestörter Körperwahrnehmung zeigen „Risse“ (vgl. Sarasin 1999), die bei jeder diskursiven Vermessung des Körpers auftauchen, und implizieren so den Eigen-Sinn moderner Subjekte (vgl. Karremann/Roder 2008, S. 135).
Wenn Foucault (2005, S. 26) darauf aufmerksam macht, dass sich uns „[d]er eigene Körper und dessen Bilder […] jeden Morgen beim Blick in den Spiegel förmlich auf[drängen]“, hat das mindestens zwei Implikationen: Mediale Körpervermittlung ist unausweichlich, aber eben auch historisch unterschiedlich gelagert – genau wie der jeweilige Eigen-Sinn, mit dem hinter, zwischen oder jenseits der medialen Vermittlung zu rechnen wäre. So weist der Körper ein anderes Störungsbild auf, wenn er sich in einem Spiegel um 1900 betrachtet, als wenn das Bild in den Social-Media-Algorithmen von TikTok und Co. zirkuliert. Dass es dabei gerade das in die Jahre gekommene Medium der Literatur sein soll, das sich für eine solche Reflexionsarbeit eignet, mag nicht unmittelbar einleuchten. Der Grund für diese Eignung liegt in dem Vermögen der Literatur, „in ihrer historisch ausgebildeten formalen Kapazität nicht nur die Wirkung, sondern auch das strukturelle Muster anderer Medien“ zu umfassen, zu reflektieren und zu transzendieren (Winkels 1997, S. 115 f.). Und das kann Literatur, weil sie sinnlich abstrakt und konkret zugleich ist.
Doch reagiert Literatur nicht nur auf die Medien, von denen sie umgeben ist. In ihr gehen stets auch andere Wissensformen auf, die den Diskurs bestimmen. Vor diesen Hintergrund ist die Geschichte der Pathologie von der Körperwahrnehmungsstörung aufschlussreich. Vor allem im vergangenen Jahrzehnt ist sie zu einer diskursiven Größe geworden, die ihren Platz in den sozialen Medien wie auch der psychologischen Fachliteratur gefunden hat. Dabei kann sie eine Geschichte vorweisen, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht.
Störung – Phobie – Zwang
Im April 1891 veröffentlichte der Turiner Psychologe Enrico Morselli im Bollettino della Regia Accademia Medica di Genova einen Artikel mit dem Titel „Sulla Dismorfofobia e sulla Tafefobia due forme non per anco descritte di Pazzia con idee fisse“. In dem Text prägte er die beiden titelgebenden Neologismen, die noch immer Bestandteil moderner psychologischer Klassifikationen sind. Morselli verstand den Begriff der Phobie in seinem weiten, vorfreudianischen Sinn, der nicht zwischen Phobien und Zwangsvorstellungen unterschied. Er betrachtete die Dysmorphophobie – von δυσμορφοξ (griechisch: verformt) und φοβος (griechisch: Angst, Furcht) – als eine Geisteskrankheit mit fixen Ideen und ordnete sie einer Gruppe von psychischen Störungen zu, die Phobien, Zwangsvorstellungen, zwanghafte Verhaltensweisen und wahnhafte Gedanken gleichermaßen umfasste. Was die Ätiologie, also die Ursachen, und was die Prognose betraf, so lehnte Morselli das Konzept der Dysmorphophobie als degenerative (vererbte) Krankheit ab und vertrat die Auffassung, dass es zumindest in einigen Fällen ein erworbener und vorübergehender Zustand (und zwar der Neurasthenie) sei.
In seinem Artikel von 1891, der auf einer Studie mit knapp 80 Proband:innen basiert, schreibt Morselli:
Der Dysmorphophobiker ist in der Tat ein wirklich unglücklicher Mensch; inmitten seiner täglichen Angelegenheiten, beim Reden, beim Lesen, beim Essen, kurzum überall und jederzeit, wird er plötzlich von dem Zweifel an einer Missbildung ergriffen, die sich an seinem Körper entwickelt haben könnte, ohne dass er es weiß: er befürchtet, dass er eine gequetschte und abgeflachte Stirn, eine lächerliche Nase, schlaksige Beine usw. hat oder entwickeln könnte, also betrachtet er sich wiederholt im Spiegel, tastet seine Stirn ab, misst die Länge seiner Nase, untersucht die kleinsten Flecken in seiner Haut, die Proportionen seines Rumpfes und die Geradheit seiner Gliedmaßen, und erst nach einiger Zeit kann er sich beruhigen und sich von dem schmerzhaften Zustand befreien, in den ihn der Angriff versetzt hat. Ist aber kein Spiegel zur Hand oder wird er durch irgendeinen Mechanismus oder durch Bewegungen der absonderlichsten Art daran gehindert, seine Zweifel auf irgendeine Weise zu beruhigen, […] endet der Anfall nicht sehr schnell, sondern kann eine sehr schmerzhafte Intensität erreichen, bis hin zu Weinen und Verzweiflung.“ (Morselli 1891, S. 111 f. [Übers. M. R.])
Einige Jahrzehnte lang war die medizinische Literatur über Dysmorphophobie dürftig und verstreut. Nur in ein paar wenigen europäischen Veröffentlichungen tauchte der Begriff auf, oft in Verbindung mit Anekdoten: So beschrieb etwa im Jahr 1905 der italienische Psychiater Eugenio Tanzi in seiner Abhandlung über psychische Störungen drei junge Frauen, die unter Dysmorphophobie litten. 1909 dann übersetzten Robertson und MacKenzie das Lehrbuch von Tanzi, womit der Begriff in die englische Sprache importiert wurde. Und 1915 erwähnte Emil Kraepelin in aller Kürze einige Patient:innen, die von der Vorstellung besessen waren, sie hätten eine seltsame Nase, krumme Beine oder würden schlecht riechen – und so zum Objekt des Spottes werden. Auch wenn die Körperwahrnehmungsstörung in dieser Zeit keinen prominenten Platz im psychologischen Diskurs hatte, konnte sie sich doch durch das Jahrhundert hindurch „retten“ und wurde zwischenzeitlich als „Schönheitshypochondrie“ (W. Jahrreis, 1930), „Thersites-Komplex“ (H. Stutte, 1950er‑Jahre) oder „Beachtungswahn“ (U. H. Peters, 1974) neu formuliert. Doch als Laurence Jerome die erste leicht verfügbare englische Übersetzung von Morsellis Aufsatz ein Jahrhundert nach dem Original besorgte – sie erschien in der Zeitschrift History of Psychiatry (2001) –, war dies der Startpunkt für eine rasante Karriere.

„So weist der Körper ein anderes Störungsbild auf, wenn er sich in einem Spiegel um 1900 betrachtet, als wenn das Bild in den Social-Media-Algorithmen von TikTok und Co. zirkuliert.“ (Bild: Vitaly Gariev/Unsplash)
Karriere eines Konzeptes
Gegenwärtig ist das Phänomen omnipräsent, nun aber besser bekannt als Körperwahrnehmungsstörung, Körperschemastörung oder Body Dysmorphic Disorder (BDD). Ein solches diskursives Anheben kann mitunter auf eine Zirkelstruktur zurückgeführt werden, die die Proliferation eines „Wissens“ um den deformierten Körper grundiert. Auf TikTok oder Instagram werden diese bespielt und verbreitet, sodass ihnen eine größere Aufmerksamkeit zukommt als einige Jahre zuvor. Je breiter gestreut ein Sprechen in solchen und über solche Pathologien ist, desto umfangreicher auch deren Sogkraft, und so kommt es in der Folge zu einer Verbreiterung des Milieus von Symptomträger:innen, auf die wiederum die Psychologie reagiert. Umgekehrt ist seit den 1990er-Jahren von einem konjunkturellen Interesse an Pathologien und deren Bewirtschaftung auszugehen, sodass soziale Medien vielmehr als deren Output-Organ verstanden werden können (auch, weil das Gesundheitssystem nicht ausreichend Ressourcen zur Behandlung psychischer Belastungen oder Erkrankungen bereitstellt), denen auch das Potenzial zur Selbsthilfeplattform zukommt.
Die offizielle Aufnahme dieser Diagnosen in die International Classification of Diseases (ICD) oder das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), die dafür seit den 1980er-Jahren eine eigenständige Störungskategorie geschaffen haben, legen einerseits Zeugnis von ihrer Allgegenwart ab und sind andererseits auch die Ursache für die Bekanntheit und schnelle Verbreitung des Wissens über diese Störung. Dabei wird seit den 1980er-Jahren in den bezeichneten Fällen insgesamt nicht mehr von „Krankheiten“, sondern eben von „Störungen“ (disorders) gesprochen. Eine Untersuchung der unterschiedlichen Beschreibungen und Klassifizierungen von Körperwahrnehmungsstörung(en) kann so etwas über die Zurichtung moderner Körper aussagen, an denen auch die Psychologie teilhat. Die Begrifflichkeit der Störung verzichtet bewusst auf Ursachenangaben und wirft dadurch die Frage nach der klaren Erkennbarkeit einzelner Störungsbilder auf, wie die Kulturhistoriker Cornelius Borck und Armin Schäfer (2015, S. 19 f.) zeigen. Störungsbilder werden jedoch oft nicht kritisch geprüft; vielmehr werden sie gegenüber einer als selbstverständlich angenommenen, aber nicht näher definierten Funktionalität behauptet – und bringen diese erst hervor.
Für die Psychologie wird diese Diagnose insbesondere im Rahmen von Individuierungsprozessen wertig. Dabei ließe sich eine solche Störung als Verlängerung einer identitätsbildenden Phase der Adoleszenz lesen, in der insbesondere geschlechtliche Merkmale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Weil es um die geschlechtliche Identität geht, haben dysmorphophobische Fantasien (Befürchtungen also, Teile des Körpers seien unterentwickelt oder missgebildet) in aller Regel primäre oder sekundäre Geschlechtsmerkmale zum Ziel: Körperformen, Schambehaarung, Stimmbruch, Bartwuchs, Menstruation und Sexualfunktionen werden ängstlich beobachtet und wahnhaft gestört gefunden. Die Brüste sind zu groß oder zu klein, der Penis – immer – zu klein.“ (Hirsch 2022, S. 202)
Klar ist, dass es sich bei solchen und ähnlichen Rubrizierungsakten um klassifikatorische, funktionale und semantisch dynamische Bestimmungsversuche handelt: Je nachdem, was mit der Funktionsstörung gemeint war, wofür sie eine Erklärung liefern sollte und wie sich ihre Bestimmung im Laufe der Geschichte verschoben hat, änderte sich auch, wo sie in den Manualen auftauchte, was ihre Symptome, Herkünfte sowie Behandlungsmöglichkeiten sein könnten – und was überhaupt als „Störung“ gilt.
Medical Philologies – Medizinische Philologien
Inzwischen interessiert sich auch ein Teilbereich der Kulturwissenschaften – die Medical Philologies – für den Zusammenhang von (mentalen) Krankheiten und Literarizität. Zum einen geht es um die sozialen und kulturellen Voraussetzungen von Krankheitsbildern, die dabei zwar wesentlich auf die Eigenlogiken des medizinischen Diskurses angewiesen sind, aber deshalb nicht weniger „erzählen“ oder „ästhetisieren“. Zum anderen geht es um die Rolle von Gesundheits- bzw. Krankheitsmetaphern im öffentlichen und literarischen Raum gleichermaßen wie auch um Verarbeitungsweisen von Pathologien im Raum des Ästhetischen. Neben den Bedingungen und Möglichkeiten der Medizin, von und über ihre Gegenstände zu sprechen, kommen somit auch die Ein- und Ausschlüsse solcher Maßnahmen in den Blick, die die Literatur wiederum reflektieren kann.
Das „Gemachtsein“ dieser und ähnlicher Pathologien und ihrer Therapieformen ist für die Medical Philologies von besonderem Interesse. Denn auch die moderne Psychologie entdeckt den Aspekt des „Ästhetischen“ für sich und im Rahmen ihrer Auseinandersetzungen mit körperdysmorphophoben Störungen. Gesprochen wird etwa von „The Self as an Aesthetic Object“ (Baldock/Veale 2017) oder dem „Self as an Aesthetic Effect“ (Larraine/Haye 2019), und so mag es für die Psychologie vielversprechend sein, das Selbst oder den Körper im Modus des Ästhetischen zu fassen.
Solche Erfassungen tendieren aber womöglich dazu, die gegenseitige Angewiesenheit von Körper und Wahrnehmung mitzureflektieren, die die Kulturgeschichte seit etwa 1900 verbürgt. Denn diese brüchige Angewiesenheit liefert ein zentrales Fundament für die Erkenntnisweisen unserer Moderne. Sie nimmt ihren Anfang mitunter darin, den Ausgangspunkt der Erkenntnis der Objektwelt in das Subjekt zu verlagern. Anders formuliert: Wurde zuvor noch die Beschaffenheit der Realität untersucht, wodurch sich anschließend Fragen an die Wahrnehmung artikulierten, stellt die Moderne das Subjekt an den Anfang dieses Prozesses – und damit auch die Sinnesvermögen des Körpers. Dieser wird somit zum Ausgangspunkt der Verhandlung von Wahrnehmung wie auch des Zusammenhangs von Dingen, Leib und Selbst.
Eine Erforschung der Körperwahrnehmungsstörung aus dem Blickwinkel der Medical Philologies kann dieser Konfiguration nachgehen und auf das niemals abzuschaltende Verhältnis von Körpern und Medien aufmerksam machen. Und sie mag auch beim Umgang mit den unumgänglichen Körperbildern helfen.
Quellen
Baldock, E./Veale, D.: The Self as an Aesthetic Object. Body Image, Beliefs About the Self, and Shame in a Cognitive-Behavioral Model of Body Dysmorphic Disorder. In: K. A. Phillips (Hrsg.): Body Dysmorphic Disorder: Advances in Research and Clinical Practice. Oxford 2017, S. 299–310
Borck, C./Schäfer, A.: Das psychiatrische Aufschreibesystem. In: dies. (Hrsg.): Das psychiatrische Aufschreibesystem. Paderborn 2015, S. 7–25
Foucault, M.: Der utopische Körper. In: ders.: Die Heterotopien. Les hétérotopies. Der utopische Körper – Le corps utopique. Zwei Radiovorträge. Frankfurt a. M. 2005, S. 25–36
Hirsch, M.: Traumatische Realität und psychische Struktur. Zur Psychodynamik schwerer Persönlichkeitsstörungen. Gießen 2022
Karremann, I./Roder, C.: Macht – Körper – Sinn? Körper als Schnittstelle zwischen kultureller Einschreibung und verstörendem Eigensinn. In: S. Mieszkowski/C. Vogt-William (Hrsg.): Disturbing Bodies. Berlin 2008, S. 121–164
Larrain, A./Haye, A.: Self as an Aesthetic Effect. In: Frontiers of Psychology 10 (2019), S. 1–10
Morselli, E.: Sulla Dismorfofobia e sulla Tafefobia due forme non per anco descritte di Pazzia con idee fisse. In: Bollettino della Regia Accademia Medica di Genova 6 (1891), S. 110–119
Sarasin, P.: Mapping the Body, Körpergeschichte zwischen Konstruktivismus, Politik und „Erfahrung“. In: Forum Historische Anthropologie 7 (1999), S. 437–451
Winkels, H.: Leselust und Bildermacht. Über Literatur, Fernsehen und Neue Medien. Köln 1997
Dieser Artikel erschien im März 2026 auf geschichtedergegenwart.ch und wurde für mediendiskurs etwas überarbeitet.
