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Wir brauchen die Emotionen als Türöffner

Gespräch mit Maren Urner

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin, Professorin für Nachhaltige Transformation und eine Pionierin des Konstruktiven Journalismus. Sie ist der Meinung, dass die Politik und wir alle uns viel stärker mit unseren Emotionen auseinandersetzen sollten.

 

Wütende und überraschte Smileys

Wut – Empörung – Solidarität: soziale Medien und ihre Affektdynamiken

Margreth Lünenborg

Der Beitrag diskutiert, wie soziale Medien Emotionen und affektive Intensitäten erzeugen und wie Funktionsweise und Distributionslogik sozialer Medien maßgeblich durch Emotionsregeln und gesellschaftliche Affektdynamiken strukturiert werden. 

Grafik eines Smartphones mit Tiktok-Logo

Eine Forschungsreise in die Welt der Gefühle bei TikTok

Hannah Beck

Ein studentisches Forschungsprojekt an den Schulen Lüneburgs zeigt, dass das junge Publikum TikTok nicht allein wegen des Unterhaltungswertes nutzt, sondern auch, um die eigenen Gefühle zu regulieren. Mood-Management durch TikTok – geht das?

 

Marmorstatur eines Gesichts

Was ist Wahrheit?

Wolfgang Schmidbauer

Aus psychologischer Sicht spielen Emotionen eine große Rolle im Hinblick auf die Frage, was wahr und was falsch ist. Die Angst vor Orientierungsverlust sichert das Überleben und treibt die Suche nach Wahrheit an, auch wenn angenehme und schmeichelhafte Fehleinschätzungen häufig einen das Ich stabilisierenden Effekt haben.

Grafik einer Faust

Emotionen und politische Meinungsbildung

Gespräch mit Sabine Döring

Wenn man sich während eines Wahlkampfes die Botschaften auf Plakaten ansieht, findet man Sprüche, die auf Sympathie oder Emotionen setzen und von rationalen Argumenten weit entfernt sind. Dr. Sabine Döring beschäftigt sich mit der Fage, welche Rolle die Emotionen im politischen Diskurs spielen.

Zersplitternde Teller

Wut & Social Media

Björn Wiegärtner

Der Beitrag geht dem Wechselverhältnis zwischen der Emotion „Wut“ auf der einen Seite und sozialen Medien auf der anderen Seite nach. Dabei wird u. a. herausgearbeitet, inwiefern sozialmediale Arrangements zu einem aufgeheizten und emotionalisierten Diskursklima beitragen.

 

Schriftzug „What you seek is seeking you"

Alles ist möglich, außer zweifeln

Eva Lütticke

In den sozialen Netzwerken häufen sich rund um den Jahreswechsel Beiträge zu Selfcare-Routinen für ein „besseres Ich“. Ein Versprechen, das die Umsetzung dieser Vorsätze erleichtern soll, taucht dabei seit einigen Jahren besonders häufig auf: die Manifestation.

ein vierblättriges Kleeblatt

Vom Glück des Sehens

Jenni Zylka

Glück ist in Filmerzählungen entweder das Ergebnis großer Anstrengungen, seltsamer Zufälle oder der richtigen Pillen. Und die glücklichsten Held:innen entsteigen einer Kulisse aus Unglück.

Nahaufnahme von Händen, die eine Fernbedienung halten.

Medien, Glück und Wohlbefinden

Markus Appel, Julia Winkler, Fabian Hutmacher

Tut Mediennutzung den Menschen gut und macht sie glücklich oder – wie die Diskussionen über die möglichen negativen Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien nahelegen – macht Mediennutzung Menschen weniger glücklich?

 



Mehr zum Thema


Bin ich peinlich?

Gespräch mit Julia Döring

Peinliche Situationen, in die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Realityshows mit Vorsatz gebracht werden, gehören zum Standardrepertoire dieser Formate. Warum sehen Zuschauende sich das so gern an, obwohl es doch eher unangenehm ist, etwas als peinlich zu empfinden?


Empathie ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält

Gespräch mit Jürgen Grimm

Das Gewaltniveau und die Gewaltakzeptanz in der Gesellschaft sind in den letzten Jahren gestiegen, konstatiert Prof. i. R. Dr. Jürgen Grimm. Welche Rolle dabei die Medieninhalte spielen und inwiefern ihre Wirkungen sich verändert haben, hat mediendiskurs mit ihm besprochen.


„Mapping the Moods“

Vermessung der Videolandschaft in Deutschland

In welcher Stimmung sind Menschen, wenn sie Videos schauen? Ist ein System erkennbar, in welcher Laune Menschen beispielsweise die YouTube-Serie 7 vs. Wild, den Tatort im klassischen TV oder die geliebte Netflix-Serie anschalten? Screenforce, eine Initiative der TV-Vermarkter:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Fernsehen und Bewegtbild, hat die unterschiedlichen Nutzungsmuster (Moods) beim Konsum von Bewegtbildmedien untersucht.


Das könnte jetzt ein bisschen wehtun ...

Emotionen in der Gesundheitskommunikation

Anne Bartsch, Andrea Kloß

Emotionen beeinflussen maßgeblich die Art und Weise, wie das Publikum mit Gesundheitsbotschaften umgeht. Gefühle wie Angst, Wut, Freude oder Empathie sind nicht nur Nebenprodukte der Informationsverarbeitung, sondern sie können Einfluss darauf nehmen, wie Rezipient:innen eine Medienbotschaft wahrnehmen und verarbeiten.


Zwischen Self-Care-Routine und Produktivitätsdogma: Wer ist „that girl“?

Eva Lütticke

Wie sieht ein gelungenes, vielleicht sogar perfektes Leben aus? Schaut man auf TikTok, Instagram & Co., scheinen sich viele Menschen einig zu sein: Ein solches Leben ist produktiv, der Selbstoptimierung gewidmet und besteht aus nicht endenden To-do-Listen. Unter dem Hashtag #thatgirl finden sich allein auf Instagram über 1,2 Mio. Beiträge, auf TikTok wurden Inhalte mit dem Hashtag über 16 Mrd. Mal aufgerufen.


„Unerhört!“ Mediale Empörung

tv diskurs 1/2019, Ausgabe 87

Im Rahmen des Titelthemas geht tv diskurs 87 dem Phänomen der Empörung auf den Grund: Warum empören wir uns so gerne und warum ist die Aufdeckung von Normverstößen ein derartig erfolgreiches Geschäftsmodell? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen haben soziale Netzwerke, in denen Empörung oft in Hasstiraden eskaliert? Bedeutet die Beliebtheit medialer Normverstöße einen Angriff auf die Regel oder braucht eine Gesellschaft Skandale und Empörung, um sich regelmäßig ihrer Bedeutung zu versichern?


„Das Smartphone bremst die Selbstreflexion aus!“

Gespräch mit Sarah Diefenbach

Soziale Beziehungen sind entscheidend für unser Empfinden von Glück und für die Selbsteinschätzung, ob wir unser Leben als gelungen bewerten, so das zentrale Ergebnis der Harvard-Langzeitstudie zu Glück. Aber gilt das auch für soziale Kontakte in der digitalen Welt? Wie wirken sich die Psychologie und die Eigendynamik sozialer Medien auf die Suche nach dem Glück aus?


„Einsamkeit ist nichts, wofür man sich schämen muss.“

Gespräch mit Adanna Asamonye

Adanna Asamonye (21) begann ihr Studium während der Coronapandemie, als Begegnungen ausschließlich über Zoom stattfanden und der Austausch mit Gleichaltrigen stark eingeschränkt war. Im Interview teilt sie ihre Erfahrungen und Ansichten zu Einsamkeit und der Rolle sozialer Medien.


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