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Die Transformation von Film und Fernsehen in der Streaming-Ära

Lothar Mikos

Streaming | Auf einer internationalen Tagung in Bologna diskutierten über 100 Medienwissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler die tiefgreifenden Veränderungen von Film und Fernsehen im Zeitalter des Streamings. Im Mittelpunkt standen Plattformen wie Netflix, aber auch lokale Anbieter. Der Bericht gibt Einblick in aktuelle Trends und Forschungsperspektiven.

 

„Wir könnten noch viel stärker strahlen“

Tilmann P. Gangloff

Animation + Kinderfilm | Wer hierzulande Fiction und Animation für Kinder herstellt, muss einen langen Atem haben. Die Produktionsbranche hat ohnehin das Gefühl, dass ihr Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Leistung des Landes nicht ausreichend gewürdigt wird, aber Produktionen für die jüngste Zielgruppe werden auch bei der Förderung nicht angemessen unterstützt.

Der Actionfilm im genretheoretischen Diskurs

Marcus Stiglegger

Film | Der Actionfilm gilt als körperzentriertes Kino, in dem Konflikte spektakulär ausgetragen werden, und bewegt sich im Diskurs zwischen Kulturkritik, Theorie, Filmgeschichte und Politik. Aber ist der Actionfilm tatsächlich auch ein Genre?

 

Beobachtungskamera an einer Wand

25 Jahre „Big Brother“ oder: Wie Reality-Shows das Fernsehen veränderten

Lothar Mikos

Reality TV | Big Brother wurde zum Vorbild für zahlreiche Reality- und Casting-Shows. Der Beitrag zeichnet die wichtigsten Entwicklungen nach und zeigt auf, wie das Format Fernsehen, Zuschauerverhalten und die Wertschöpfungskette der Medien nachhaltig verändert hat.

„Über Leichen zu gehen, ist ein absolutes Tabu.“

Gespräch mit Claudia Paganini, Stefan Kosak

Reality-TV | Trash-TV gilt oft als Sinnbild für den moralischen Abstieg. Claudia Paganini und Stefan Kosak zeigen in ihrer Untersuchung jedoch, dass gerade dort intensiv über Werte verhandelt wird – wenn auch nicht ohne Reibungspunkte wie stereotype Geschlechterrollen, Gewalt oder fragwürdige Vorbilder.

 

Tisch mit Flasche und Glas

We are family?! Aktuelle Familienbilder im Kino

Werner C. Barg

Film | Bilanziert man die erste Hälfte des Kinojahres 2025, so stellt man fest, dass es überraschend viele Filme im Kino gab und gibt, die das Thema Familie behandeln. Wo sich früher eher Fernsehserien des Themas annahmen, werden aktuell im Kino viele, auch durchaus unkonventionelle Familienbilder präsentiert. Der Beitrag geht dem Trend u. a. anhand der Programme der beiden großen internationalen Filmfestivals in Berlin und Cannes nach.

Pabst von hinten

Glauben, Kirche, Religion in Film und Serie

Werner C. Barg

Film | Edward Bergers Vatikan-Thriller Konklave oder das Drama Freud – Jenseits des Glaubens zeigen, dass Filme zum Thema Kirche und Religion im Kino erfolgreich sind. In Horrorfilmen werden kirchenkritische Töne angeschlagen; in Serien wird mit modernen Bildnissen von Priesterfiguren experimentiert. Der Beitrag geht dem Trend nach.

 

 

Mehr zum Thema


Kino versus Streamingdienste

Joachim von Gottberg

Streaming | Die Filmbranche beklagt wiederholt, dass die Finanzierung immer schwieriger wird. Die digitale Konkurrenz wie Netflix feiert dagegen finanzielle Erfolge. Wie können Jugendliche als die zukünftigen Kunden ins Kino gelockt werden? Und welche kulturelle und psychosoziale Bedeutung hat das Kino heute noch?


Rausch – Sucht – Film

Marcus Stiglegger

Film | Die Darstellung von Drogenkonsum war lange ein Tabu des Kinos. Es galt als moralisch inakzeptabel, auch nur den Konsum von Alkohol auf der Leinwand zu inszenieren. Der Beitrag untersucht aus filmhistorischer Perspektive und an Schlüsselbeispielen, wie sich die filmische Umsetzung von Sucht und Rausch im Spielfilm entwickelte.


Inszenierte Authentizität: „lonelygirl15“ und die Erschaffung von Echtheit auf YouTube

Christian Richter

YouTube | Vor fast 20 Jahren sorgte das Videotagebuch der 16-jährigen Bree für einen weltweiten Aufruhr. Was mit scheinbar authentischen Teenager-Clips auf YouTube begann, wuchs schnell zum weltweiten Hype. Doch dann offenbarte sich alles als inszeniertes Schauspiel. Der Vorfall stellte bisherige Auffassungen von Authentizität infrage und brachte nebenbei eine neue Art des Geschichtenerzählens hervor.


Are the girls alright?

Lea Meer

Seit seinen Anfängen experimentiert das französische Kino mit Grenzüberschreitungen und Darstellungen extremer Gewalt. Diese Tradition hat über Jahrzehnte hinweg immer wieder neue filmische Ausdrucksformen gefunden. Doch trotz ihres destruktiven Interesses am menschlichen Körper offenbaren viele dieser Filme auch eine zutiefst empfindsame Dimension.


Pillendesaster

Uwe Breitenborn

Die Opioidkrise ist als Sujet mittlerweile in der Film- und Streamingwelt breitflächig angekommen. Serien wie Dopesick und Painkiller oder Dokus wie Oxyana und All the Beauty and the Bloodshed erzählen aufwühlende Geschichten von Sucht und Verzweiflung – aber auch vom Widerstand gegen skrupellose US-Pharmakonzerne, die für diese Katastrophe maßgeblich verantwortlich sind.


In böser Gesellschaft

Werner C. Barg

Kinofilme wie Das erste Omen oder Late Night with the Devil geben den Anlass, den politischen Potenzialen des Horrorfilms in der Geschichte des Genres einmal genauer nachzugehen. An diesen beiden sowie an weiteren filmhistorischen Beispielen wird erläutert, dass der Horrorfilm viel mehr leisten kann, als bloß zu erschrecken.


True Crime: Die Lust am Verbrechen

Gespräch mit Memo Jeftic

True Crime | Die Faszination für das True-Crime-Genre ist in den letzten Jahren ungebrochen. Was fesselt die Menschen so sehr an dieser Art von Geschichten? Filmemacher Memo Jeftic wirft in seiner Kulturdokumentation Angstlust – Faszination True Crime einen tieferen Blick auf die Gründe für den Erfolg dieses Genres.


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