Zuhause im Glück
Zwischen Voyeurismus und Anteilnahme, Fremdschämen und Empathie – sind die neuen Coaching-Reportagen rund um das Thema Familie ein Fall für den Jugendmedienschutz?
Christina Heinen
Helptainment-Formate sind in der Prüfpraxis der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) im Verhältnis zur Programmrealität stark unterrepräsentiert, obwohl sich Zuschauer immer wieder über die sogenannten Coaching-Reportagen beschweren. Moniert wird dabei oft der – als ehrverletzend oder gar 'entwürdigend' wahrgenommene – Umgang mit den Teilnehmern. Den Teilnehmerschutz, der nicht Gegenstand der Programmprüfung ist, mit Jugendmedienschutz-Aspekten in Beziehung zu setzen, ist jedoch nur selten möglich.
Printausgabe tv diskurs:
13.
Jg., 2/2009
(Ausgabe
48), S. 30-33
Vollständiger Beitrag als:
< zurück