Aktuelle Themen:
EMOTIONEN | GEWALT | KI | SOCIAL MEDIA
Gespräch mit Christian Schicha
Medien + Ethik | Medienethische Fragen spielen im Jugendschutz eine wichtige Rolle. Das zeigt sich nicht nur bei der Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, sondern auch in aktuellen Debatten um Deepfakes. Wie reagiert die Medienethik auf solche Debatten und technologischen Entwicklungen? Hat sie Antworten auf Fragen, die sich durch Algorithmen, Bildmanipulationen, Deepfakes und KI ergeben? Darüber sprach Prof. i. R. Dr. Lothar Mikos mit Dr. Christian Schicha, Professor für Medienethik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.

Altern + Medien | Die Lebenswelt wird digitaler, die Gesellschaft „grauer“, d. h. mit dem demografischen Wandel im Schnitt immer älter. Ob und wie das zusammengeht, darum geht es in diesem Beitrag.

Games + Selbstoptimierung | Folge diesen simplen Schritten für ein Happy End: Das autobiografische Videospiel Consume Me von Jenny Jiao Hsia und AP Thomson erzählt zugespitzt von einer Jugend zwischen Selbstoptimierung und Essstörung. Einfachen Lösungen verweigert es sich.

Kinder- und Jugendfilm | Bei der Berlinale 2026 wurden in der Sektion „Generation" Kplus 41 Kurz- und Langfilme präsentiert, die einen genaueren Blick auf den Kinder- und Jugendfilm abseits des Kinomainstreams ermöglichten. Mit dieser Sektion, gibt die Berlinale einer besonders kinoaffinen Zielgruppe die Möglichkeit zu einer diverseren Filmsozialisation.

Serie | In PLUR1BUS nimmt Vince Gilligan seine Zuschauer:innen mit auf eine Reise in eine dystopische, nicht allzu ferne Zukunft und erzählt mit cineastischen Bildern und in langsamen Tempo von einer Welt, in der die großen Probleme zwar gelöst sind, aber das Individuum ausgelöscht wurde. Damit adressiert die Serie eindrücklich eine Reihe ganz aktueller gesellschaftlicher Fragen.

Kinder- und Jugendfilm | Bei der Berlinale 2026 wurden in der Sektion „Generation" Kplus 41 Kurz- und Langfilme präsentiert, die einen genaueren Blick auf den Kinder- und Jugendfilm abseits des Kinomainstreams ermöglichten. Mit dieser Sektion, gibt die Berlinale einer besonders kinoaffinen Zielgruppe die Möglichkeit zu einer diverseren Filmsozialisation.

Film | Der Beitrag beleuchtet anhand aktueller Filme im Kino und Stream, wie Filmemacher in ihren Erzählungen die gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen und Krisenzustände thematisieren, kommentieren und zu bewältigen versuchen.
Holger Schramm, Volker Gehrau, Helena Bilandzic, Carsten Wünsch (Hrsg.):
Handbook of Media Use (Nomos)
Tilo Bernhardt:
Sieben Vorschläge für einen besseren öffentlichrechtlichen Rundfunk (Schüren)
(zum Interview mit dem Autor)
Julian Schell:
Digitaler Nährboden? Die Rolle von gaming-nahen Plattformen in Radikalisierungsprozessen (tectum)
Manfred L. Pirner, Florian Höhne, Konstantin Lindner (Hrsg.):
Digitalitätsethische Souveränität. Theologische und religionsdidaktische Perspektiven auf Influencer:innen (transcript)
Hans-Joachim Vogler:
Medienkompetenz für das Lehramt in der Digitalität. Aus- und Fortbildung für den hybriden pädagogischen Raum (UTB/wbv Publikation)
Barbara Prainsack:
Datenschlussverkauf. Solidarität in der digitalen Welt (Wagenbach)

KI + Regulierung | Innovationen bei Kommunikationsmedien gab es immer. Aber noch nie hat sich eine Technik so schnell entwickelt wie aktuell die Künstliche Intelligenz. Im Interview spricht Prof. Michael Schwertel über algorithmische Zukunftszenarien, die Chancen und Risiken für Nutzende sowie Verbote und Teilhabe.

Games + Medienkompetenz | Medienkompetenz lässt sich auch spielerisch fördern: zum Beispiel mit Lernspielen (Serious Games), die Themen wie Cybermobbing oder Datenschutz interaktiv erfahrbar machen. Ein Gespräch mit der Mediendidaktikerin Dr. Lisa König – und ein Listicle mit Spielempfehlungen.

Glücksspiel | Mit der Digitalisierung hat sich die Zahl der Glücksspielangebote in den letzten Jahren rasant vervielfacht. Zunächst verboten, sind Online-Glücksspiele seit 2021 frei zugänglich und über den Glücksspielstaatsvertrag geregelt. Dr. Tobias Hayer ist Psychologe und beschäftigt sich an der Universität Bremen mit den verschiedenen Facetten der Glücksspielsucht.

Jugendmedienschutz | Verbote, Altersgrenzen, Age Checks: 2026 erlebt der Jugendmedienschutz ein Comeback der vermeintlich einfachen Lösungen. Stephan Dreyer nimmt in seiner Glosse die politische Sehnsucht nach dem Stopp-Knopf gegen digitales Unbehagen unter die Lupe und zeigt, warum Symbolpolitik beruhigt, aber selten befähigt.

True Crime | In einer Ausstellung über Serienmörder wurden reale Verbrechen in einer Art präsentiert, die vielen Besucher*innen vertraut sein dürfte: Biografien, Tatabläufe und psychologische Deutungen fügen sich zu Erzählungen, wie man sie aus True-Crime-Dokumentationen kennt – nur diesmal nicht auf dem Bildschirm, sondern im realen Raum.

Medien + Forschung | Polit-Talkshows sollen ein Schaufenster politischer und gesellschaftlicher Vielfalt sein – doch wer bekommt tatsächlich das Wort? Der Beitrag untersucht dies am Beispiel der MDR-Sendung Fakt ist!. Die Ergebnisse verweisen auf ein Spannungsfeld, in dem öffentlich-rechtliche Talksendungen zwischen Vielfalt und dem Umgang mit kontroversen Akteuren agieren.

Games + Medienkompetenz | Fast alle Kinder und Jugendliche nutzen Social-Media-Plattformen und Online-Games. Medienkompetenz wird deshalb immer wichtiger – und lässt sich auch spielerisch fördern: zum Beispiel mit Lernspielen, die Themen wie Cybermobbing oder Datenschutz interaktiv erfahrbar machen. Ein Gespräch mit der Mediendidaktikerin Dr. Lisa König – und ein Listicle mit Spielempfehlungen.
Rache fasziniert als soziales, kulturelles und psychologisches Phänomen. Sie bewegt sich im Spannungsfeld von Schmerz, Gerechtigkeit und Gewalt, zwischen spontaner Emotion und öffentlicher Inszenierung.
mediendiskurs untersucht, weshalb Vergeltung und Gewalt eine so nachhaltige Faszination ausüben und wie sie in medialen und sozialen Kontexten auf unterschiedlichste Weise verhandelt werden. Rache erscheint dabei nicht nur als Handlungsmotiv, sondern auch als kultureller Reflex auf Macht, Ungerechtigkeit und das Bedürfnis nach Ordnung. So sind Racheszenarien in den Medien immer auch ein Spiegel ihrer Zeit und offenbaren, wie in Gesellschaft und Öffentlichkeit gerade über Gerechtigkeit, Verantwortung und emotionale Gewalt gedacht wird.

Manifestieren + Social Media | Der Jahresanfang gilt traditionell als Zeit der guten Vorsätze. Neu ist jedoch der Ort, an dem sie heute verhandelt werden: die sozialen Netzwerke. Rund um den Jahreswechsel häufen sich dort Beiträge zu Selfcare-Routinen und Erfolgsgeschichten eines „besseren Ichs“. Ein Versprechen, das dabei besonders häufig auftaucht, soll die Umsetzung erleichtern: die Manifestation.

Kino | Körperbilder sind so alt wie die Bildenden Künste und die Fotografie, erfuhren aber durch die Erfindung bewegter Filmbilder neue Darstellungsdimensionen, die über den „frozen moment“ des Gemäldes oder des Fotos hinausweisen. Der Beitrag arbeitet anhand historischer und aktueller Filmbeispiele Facetten der Darstellung des menschlichen Körpers heraus, die von jeher konstitutiv für Schaulust und Kinofaszination waren.

Medienbildung | Die Rechtsanwältin Gesa Gräfin von Schwerin klärt mit ihrem Präventionsprojekt „Law4School“ Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte über Rechte und Pflichten im digitalen Raum auf. Im Gespräch mit mediendiskurs wird deutlich, dass das Thema „digitale Gewalt“ in der Bildungspolitik, insbesondere in der Lehramtsausbildung, bislang kaum berücksichtigt wird.

ADHS + Social Media | Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird auf Social Media neu verhandelt: Zwischen Selbstdiagnosen, „Superpower“-Erzählungen und Community-Begriffen entstehen Deutungsräume, die weit über die medizinischen Kriterien hinausreichen.
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